Brauchtum


Zur Osterzeit feiert die christliche Kirche die Auferstehung Jesu. Die Karwoche ist die Zeit unmittelbar vor Ostern und beinhaltet das Gedenken an das Leiden, das Sterben und die Auferstehung Jesu Christi. Daher wird sie auch „stille Woche“ genannt. Nicht nur weil es eine Zeit der Ruhe und des Gedenkens ist, sondern auch weil die Kirchenglocken nach Rom fliegen und in dieser Woche schweigen. Um den Leuten trotzdem noch die Uhrzeit und den Beginn der Messen akustisch vermitteln zu können, wurden einerseits Kirchturmratschen eingesetzt, andererseits Ratschenumzüge veranstaltet. Diese werden heute zwar immer noch praktiziert, jedoch gerät dieses Brauchtum immer mehr in Vergessenheit. Und das obwohl die Osterzeit das wichtigste Fest der christlichen Kirche ist.